Vater, ich finde es ja nicht schlecht, im Home Office zu arbeiten, aber ich spüre immer noch die Sorge in mir, wie das alles weitergeht. Es ist so eine komische innerliche Unruhe da. Was soll ich bloß damit machen, damit meine Seele diese seltsame Wartezeit gut übersteht?
„Meine geliebte Tochter,
ich warte sehnsüchtig darauf, dass du zu mir kommst und deine Seele ihre Ohren spitzt und auf mein Reden wartet. Es ist dieser Augenblick, in dem sich Zeit und Ewigkeit verbinden können, wenn beide Seiten sich darauf konzentrieren, mit der anderen Seite Verbindung aufzunehmen. Ich bin zu jeder Sekunde bereit, Signale von meinen Kindern zu empfangen, so wie ein Serverport, der nie ausgeschaltet wird. Sobald du dir Zeit nimmst für mich, werde ich dich nicht unbelohnt lassen. Meine Gnade und mein Frieden werden dich berühren und du kannst getrost deinen Weg in dieser Welt weiter gehen, auch wenn gerade böse und Angst einflößende Dinge geschehen. Ich habe dich bereits errettet von allen Sünden und ich werde dich nicht im Stich lassen, wenn du meine Hilfe brauchst. Darauf kannst du dich verlassen!
Ich liebe Dich,
Dein Vater“
Vater, es tut so gut, in deiner Gegenwart zur Ruhe zu kommen. Ich liebe Dich auch!
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist. Psalm 43, 5
Darum harrt der HERR darauf, dass er euch gnädig sei, und darum macht er sich auf, dass er sich euer erbarme; denn der HERR ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf ihn harren! Jesaja 30, 18
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus, 4 der sich selbst für unsre Sünden dahingegeben hat, dass er uns errette von dieser gegenwärtigen, bösen Welt nach dem Willen Gottes, unseres Vaters. 5 Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Galater 1, 3-5