Die Sonne scheint wieder. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, alleine über die Felder zu laufen und mein Gesicht der Sonne entgegen zu strecken. Aber ich vermisse das Erlebnis, es gemeinsam mit anderen zu tun. Auch das gemeinsame Singen im Chor fehlt mir sehr. In meinem Email-Postfach finde ich einen Liedlink, der mich in der Einsamkeit tröstet:

„Ja, ich mag Hans Christian auch sehr gern. Er ist mein Kind und ihm liegt genauso wie mir am Herzen, dass meine Kinder überall auf der Welt in dieser Krisenzeit getröstet werden und daran erinnert, dass ich versprochen habe, sie niemals alleine zu lassen. Ich habe noch nie ein Versprechen gebrochen und werde es auch nicht tun. Aber der, der diesen Virus über der Welt ausgeschüttet hat, der will auch meinen Kindern einreden, dass ich sie verlassen und vergessen habe, ja sogar, dass es mir egal ist, was mit dieser Welt passiert. Aber es ist mir ganz und gar nicht egal und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass viele Menschen in dieser schlimmen Zeit zu mir umkehren und bei mir Trost finden.“

Herr, auch ich will nicht aufhören, mich selbst und andere immer wieder daran zu erinnern, dass du immer bei uns sein wirst, jeden Tag, so wie du es versprochen hast. Ich danke dir einmal mehr für den Trost und die Zuversicht.

„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28, 20

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*