Das Geheimnis der Blätter hat mich gepackt und lässt mich nicht mehr los. Ich sehe sie jetzt mit ganz anderen Augen bzw. höre sie mit ganz anderen Ohren. Mich beeindrucken nicht nur die besonders imposanten Kastanienblätter, sondern auch die Kirschlorbeerblätter, die dem Frost im Winter standgehalten haben. Jedes Blatt in seiner Art ist erstaunlich und alle sind sie verschieden geformt, gezackt oder rund, glatt oder wellig. Ich komme immer mehr ins Staunen, als ich mich umschaue und die vielen verschiedenen Blattarten entdecke. Gott, dein Ideenreichtum scheint schier unerschöpflich!

„Ja, es hat mir in der Tat sehr viel Freude gemacht, mir all die vielen verschiedenen Formen von Blättern auszudenken. Ich musste das auch tun, weil es so viele verschiedene Arten gibt, wie Menschen auf mich hören. Die einen lesen jeden Tag in der Bibel, die anderen nur selten. Viele halten morgens Stille Zeit, andere immer wieder kurz tagsüber. Manche gehen abends mit mir spazieren, so wie Adam im Paradies. Einige denken lange über einzelne Bibelstellen nach, wieder andere lesen die Bibel so schnell wie möglich durch, um sich einen Überblick zu verschaffen und lassen sie danach wieder lange im Regal stehen. Jedes Blatt hat seine Vor- und Nachteile. Ich schätze jede Blattart und freue mich über jede Form der Kommunikation und glaub mir, ich liebe die immergrünen Blätter nicht mehr als das Laub, das im Herbst auf dem Boden liegt, um dann im Frühling wieder erneuert zu werden.“

Das tut gut zu wissen, dass es Gott nicht darauf ankommt, wie und wann wir auf ihn hören und mit ihm kommunizieren. Er freut sich aber sehr, wenn wir es überhaupt tun. Welches Blatt beschreibt wohl die Art, wie ich auf Gott höre? Finde doch auch du heraus, welche Blattart am besten zu dir passt.

„Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün;“ Jeremia 17, 7+8a

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