Die Obstbäume sind gerade mit vielen pastellfarbenen Blüten geschmückt, die einen herrlich süßen Duft verströmen. Wenn ich darunter stehe, höre ich das leise Summen der Bienen, die von Blüte zu Blüte fliegen und eifrig Blütennektar und Pollen sammeln. Sie scheinen unermütlich im Einsatz zu sein und gönnen sich kaum eine Atempause. Sie sorgen dafür, dass aus den Blüten Früchte wachsen können und wir später herzhaft in einen Apfel oder eine Birne beißen dürfen oder viel Spaß beim Kirschkernweitspucken haben. Gott, bestimmt sollen uns diese emsigen kleinen Tierchen als Vorbild dienen, damit auch wir mit Energie unser Tagwerk angehen und nicht müde werden, Gutes zu tun, stimmt’s?
„Nein, das war nicht wirklich meine Absicht. Ich wollte eher ein anschauliches Beispiel dafür geben, wie aus Sehnsucht, Hingabe und Liebe etwas Neues entstehen kann. Überall auf der Welt erzählen die Menschen ihren Kindern von den Blümchen und Bienchen, wenn es darum geht, die Fortpflanzung einer Art zu beschreiben. Letztlich spielt dabei immer die Sehnsucht eine Rolle, dass irgendetwas Bleibendes daraus entsteht. Die Bienen werden angelockt durch den süß duftenden Blütennektar. Wenn ein Mensch sich von ganzem Herzen wünscht, dass seine Gaben nicht einfach nur blühen, sondern dass eine bleibende Frucht daraus entsteht, dann wird diese Sehnsucht den Heiligen Geist anlocken und er wird diese Gabe freisetzen und für den Bau des Reiches Gottes einsetzen.“
Erneut hat mich Gott überrascht. Auf die Idee, den Heiligen Geist mit einer Biene zu vergleichen, wäre ich nicht gekommen. Sehr gerne will ich den Heiligen Geist einladen, meine Gaben in bleibende Frucht zu verwandeln. Möchtest du das auch tun?
„Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden „ein“ Fleisch sein« (1.Mose 2,24). Wer aber dem Herrn anhängt, der ist „ein“ Geist mit ihm.“ 1. Korinther 6, 16+17