Ich mag den April nicht wirklich. Ständig wechselt das Wetter und immer wieder gibt es einen plötzlichen Platzregen oder Graupelschauer. Aber kurz darauf scheint die Sonne schon wieder. Ich sehne mich nach Wärme, muss aber draußen trotzdem meist noch eine Jacke tragen, weil es wieder kühl wird, wenn sich die Wolken vor die Sonne schieben. Ab und zu werde ich vom Regen überrascht, wenn ich den Schirm zu Hause gelassen habe. Dann wird es meist ganz schön ungemütlich. Aber wenn danach gleich wieder die Regentropfen auf den Blättern im Sonnenlicht glitzern, dann spüre ich, dass der Regen wohl schon sinnvoll ist. Ich bin gerade dabei, Gott meine Bewunderung über die geniale Erfindung des Wasserkreislaufs in der Natur auszusprechen, als ER mich unterbricht:

„ Ursprünglich hatte ich keinen Regen vorgesehen in der Schöpfung. Die Bäume im Paradies wurden durch einen Strom bewässert, der sich von dort in vier Flüsse teilte. Auch die Tiere und Menschen konnten aus diesen Flüssen trinken. Der Tau, der sich jede Nacht auf der Erde niederließ, sollte genügen, um den Pflanzen die Feuchtigkeit zu geben, die sie zum Wachsen brauchen. In diesem Ökosystem gab es keine Schmutzpartikel in der Luft, an denen das verdunstete Wasser hätte kondensieren und Wolken bilden können. Aber dann kam leider alles anders …“

Stimmte das wirklich? Ich habe meine Bibel zur Hand genommen und in der Schöpfungsgeschichte nachgelesen. Nimm dir doch jetzt einen Moment Zeit und schlag deine Bibel auf. Dann kannst auch Du Dich vergewissern: Das Wort Regen kommt tatsächlich bei der Sintflut das allererste Mal vor.

„In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, und ein Regen kam auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.“ 1. Mose 7, 11+12

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*